Die Einkommenssicherung für den Ernstfall

Berufsunfähigkeit spielt in den Augen vieler Erwerbstätiger nur eine untergeordnete Rolle. Dabei zeigen Erfahrungen aus der Vergangenheit, dass diese Einschätzung nicht nur falsch, sondern der Verzicht auf eine angemessene Absicherung schlicht fahrlässig ist. Der Hintergrund: Berufsunfähigkeit kann jeden treffen. Und wird im Ernstfall zu einem echten Risiko für die finanzielle Zukunft ganzer Familien.

Berufsunfähigkeit – das unterschätzte Risiko

Ein Grund, warum gerade Berufseinsteiger und junge Singles die Gefahr falsch einschätzen, ist die Meinung, noch genügend Zeit für die Vorsorge zu haben. Dabei ist Experten schon lange klar, dass die Berufsunfähigkeit beim Alter keinen Unterschied macht. Neben Unfällen, die nur in einem Bruchteil der Fälle als Ursache in Frage kommen, sind es vor allem Krankheiten, die zum Problem werden.

Nach psychischen Leiden sind es Krebs, Diabetes oder Herz-Kreislauf-Beschwerden, die für zunehmende Schwierigkeiten im Beruf sorgen. Die Folge sind Einkommensausfälle. In Verbindung mit hohen Zahlungsverpflichtungen setzt sich ein Kreislauf in Gang, der letzten Endes sogar zur Überschuldung führen kann.

Kaum Hilfe vom Staat

Von staatlichen Stellen können insbesondere Selbständige, Azubis und Studenten oder Berufseinsteiger kaum mit Hilfe rechnen. Selbst die Erwerbsminderungsrente ist an Bedingungen wie eine fünfjährige Zugehörigkeit zur gesetzlichen Rentenversicherung geknüpft. Was bleibt, ist die private Vorsorge in Form der Berufsunfähigkeitsversicherung. Wie aber privat absichern, ohne im Ernstfall mit Schwierigkeiten rechnen zu müssen?

BU-Versicherung – adäquat das Morgen absichern

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist nur dann eine angemessene Vorsorge, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Dazu gehört neben einer an die individuelle Bedarfssituation angepasste BU-Rente eine flexible Vertragsgestaltung. Flexibel heißt in diesem Zusammenhang, dass Versicherungsnehmer bei Veränderungen über eine Nachversicherungsgarantie die Leistungen der BU-Versicherung an die Lebenssituation anpassen können.

Parallel muss an dieser Stelle auch auf das Recht der abstrakten Verweisungen hingewiesen werden. Hier behält sich der Versicherer das Recht vor, im Leistungsfall Betroffene auf einen anderen Beruf zu verweisen. Um diese Klippe zu umschiffen, ist ein Vergleich von Berufsunfähigkeitsversicherungen unerlässlich. Im Fall der BU-Versicherung sollten daher die Leistungen und nicht in erster Linie ein niedriger Beitrag im Vordergrund stehen.

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