Farbe? Schwarzweiß? Oder doch lieber in 3D?
Gelegentlich werde ich gefragt wie ein gutes Bewerberfoto auszusehen hat. Ist gerade Schwarzweiß Trend oder macht doch Farbe mehr her? Auch die Größe und ob nun im Profil wird leidenschaftlich ausdiskutiert. Ja sogar ob etwas vom oberen Kopf abgeschnitten werden soll scheint von entscheidender Bedeutung zu sein.
Glauben Sie mir, das ist fast schietegal (ich komme aus Norddeutschland, da sagen wir das so). Die Mächte der Jedi sind jedenfalls an den Personalern nahezu unbemerkt vorbeigegangen. Zumindest wird man nicht, anhand Ihres Bewerberfotos, ihnen in die Seele schauen können.
Was man aber sehr wohl tun wird, ist zu prüfen ob Sie im Unternehmen unangenehm auffallen werden. Sind also die Haare gekämmt?, Kennen Sie die Bekleidungsvorschriften und darf man Sie, ohne sich schämen zu müssen, zu einem Kongress mitnehmen?
Mein Tipp daher: Gehen Sie zu einem Fotografen Ihres Vertrauens und lassen ihn sein Handwerk machen. Am besten jedoch nicht kurz vor Feierabend, sondern irgendwann am Vormittag (Fotografen haben auch eine biologische Leistungskurve und reagieren auf Überstunden genauso allergisch wie jeder andere auch).
Ach ja, Lächeln macht auch irgendwie Sinn.




1 Comment
sicher wird niemand anhand eines fotos in die seele schauen können, jedoch so ganz schietegal ist es nicht. ein gut gemachtes foto, dass aus dem üblichen rahmen fällt ohne ausgeflippt oder gar unseriös zu wirken, hilft sehr wohl, sich aus der grossen masse herauszuheben und aufmerksamkeit zu schaffen. hier habe ich ein pdf über die wirkung von bewerbungsbildern zusammengestellt, dass gerne auch von bewebungscoaches in der beratung eingesetzt wird: http://www.cheney.de/ND/bewerbungsbilder.html